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5 Fehler bei der Gartenarbeit

Aktualisiert: 21. Jan 2019

Fehler können einem immer passieren. Auch bei der Gartenarbeit gibt es Fehler, die vermieden werden sollten. Heute wollen wir Ihnen einmal die fünf wichtigsten Fehler bei der Gartenarbeit erläutern und Ihnen damit helfen, diese in Zukunft zu vermeiden.


1. Falsches Gießen

Viele glauben, dass die Gartenarbeit zu 90 % aus Gießen bestehe. Jedoch wird oft einfach zu viel und falsch gegossen. Wenn Sie Ihre Gießkanne mit der Tülle - also dem Regenaufsatz benutzen, wird meist nur die oberste Erdschicht feucht. Das Wasser dringt jedoch nicht bis zu den Wurzeln durch. Wenn Sie dazu auch noch großflächig gießen, freut sich das Unkraut zwischen den Reihen und wächst und gedeiht dadurch noch schneller.


Unser Tipp: Gießen Sie weniger dafür aber umso kräftiger. Dadurch bilden die Pflanzen lange und starke Wurzeln. Achten Sie zudem darauf, dass Sie nah an der Pflanze gießen und somit eine großflächige Bewässerung vermeiden. Wenn es besonders heiß ist, so sollten Sie entweder früh morgens oder am Abend zur Gießkanne greifen. Kartoffeln oder Zwiebeln müssen so gut wie gar nicht gegossen werden.



2. Harter und unbearbeiteter Boden Oft sind Böden nicht bearbeitet und werden somit umsonst gegossen. Wasser kann nicht durch knochenharten Boden zu den Pflanzen durchdringen. Somit sollten Sie Ihren Boden regelmäßig auflockern. So sorgen Sie dafür, dass das Wasser optimal in den Boden gelangen kann und dort dementsprechend länger verbleibt.


Unser Tipp: Lockern Sie den Boden um Ihre Pflanzen herum auf. Dadurch wird die oberste Erdschicht aufgelockert und Luft kann in den Boden gelangen.


3. Unkraut zu früh entfernen

Besonders am Anfang ist es schwierig, Unkraut vom Gemüse zu unterscheiden. Wenn Sie dann zu früh das Unkraut entfernen, kann es passieren, dass man frische Gemüsesprösslinge mit entfernt und durch das Aufwühlen der Erde die Keimung verhindert wird. Aber auch wenn Sie zu lange mit dem entfernen des Unkrauts warten, machen Sie sich keine Freude. Denn wenn das Unkraut sich erst einmal stark vermehrt hat, kommt man kaum noch mit dem Unkraut jäten hinterher. Besonders schwierig ist es dann noch, dass man das Unkraut mit der Wurzel entfernt.


Unser Tipp: Entferne unerwünschtes Unkraut sobald du dieses vom Gemüse unterscheiden kannst und bleibe im Anschluss daran immer am Ball. Jäte das Unkraut am besten nachdem es geregnet hat - also wenn der Boden noch schön feucht ist. Denn genau dann geht es am einfachsten.


4. Pflanzen viel zu eng setzen

So mancher Gemüsegärtner sät munter drauf los. Richtige Pflanzensabstände werden dabei oft vergessen. Das Problem - dadurch das die Pflanzen viel zu eng stehen, blockieren sie sich gegenseitig. Nährstoffe und Wasser reichen für keine Pflanzen mehr aus. Folge ist dann, dass die Pflanzen verkümmern oder eben sehr klein bleiben.


Unser Tipp: Achte bei der Aussaat deiner Pflanzen darauf, dass der empfohlene Pflanzenabstand eingehalten wird. Zudem ist es besonders wichtig, dass das Saatgut in der richtigen tiefe in die Erde gesetzt wird. Man sagt dabei, dass dieser meist so tief sein sollte, wie es groß ist. Vorgezogene Pflanzen sollten Sie besonders kräftig gießen, wenn Sie diese ins Beet gesät haben.


5. Ungeduld im Gemüsegarten

Oft ist es so, dass uns das Gärtnerfieber packt und wir dann nicht mehr so leicht zu bremsen sind. Motivation ist ja gut, Ungeduld hingegen kann schnell zu Fehlern führen. Neben falschen Pflanzabständen werden auch Aussaat- und Pflanzzeitpunkte oft zur Falle. Warten Sie beim Nachsäen von Spinat oder Feldsalat lieber ab. Denn zu frühes Nachsäen kann direkt in die Blüte treiben.

Unser Tipp: Entspannen Sie sich und machen Sie aus Ihrem Garten kein Wettbewerb. Halten Sie sich immer wieder vor Augen, dass Sie sich in Ihrem Garten vom stressigen Alltag erholen möchten. Vergessen Sie zudem nicht, dass die Natur Ihnen sowieso das Tempo vorgibt.


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