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Gartentipps für den Nutzgarten im September

Aktualisiert: 21. Jan 2019

Auch im September gibt es im Gemüse- und Küchengarten viel zu ernten. Lesen Sie in unserem Blog alles über die wichtigsten Gartentipps im September.


Andenbeeren ernten

Die Erntezeit der Andenbeere ist im September. Sobald die Schutzhüllen gelblich und pergamentartig wird und sich die Beere organgegelb färbt, ist es an der Zeit die Beere zu ernten. Die vitaminreiche Frucht gehört wie die Tomaten zu den Nachtschattengewächsen. Im späten Herbst sollte man die Pflanze zurückschneiden und kühl, aber frostfrei überwintern.


Die Apfelernte

Besonders bei großen Bäumen reifen die Äpfel nicht einheitlich ab. Deshalb sind gerade bei großen Apfelbäumen mehrere Erntegänge nötig. Achten Sie darauf, dass Sie auch alle Früchte mit Faulstellen, starkem Schorfbefall oder anderen Krankheitsanzeichen mit entfernen. Wenn Sie Äpfel einlagern wollen, so eignen sich hierzu nur einwandfreie Äpfel. Alle übrigen sollten Sie kurzerhand verwerten. Schneiden Sie Faulstellen großzügig aus, denn diese enthalten das Pilzgift Patulin. Gesundheitlich unbedenklich sind hingegen kleine braune, trockene Flecken im Fruchtfleisch. Diese werden durch Nährstoffprobleme verursacht. Meistens schmecken diese Äpfel jedoch bitter.


Tomaten und Paprika pflegen

Ab September sollten Sie neu gebildete Blüten an Tomaten und Paprika regelmäßig abbrechen. So reifen die vorhandenen Früchte besser aus und werden größer. Sowohl Tomaten als auch Paprika können im September noch einmal mit flüssigen Gemüsedünger versorgt werden. Entfernen Sie laufend alle vergilbten Blätter.


Zuckermais

Um den richtigen Erntezeitpunkt für Zuckermais zu bestimmen, ziehen Sie die Hüllblätter beiseite und drücken Sie Ihren Daumennagel fest auf die Körner. Wenn die austretende Flüssigkeit noch wässrig ist, müssen Sie mit der Ernte noch warten. Tritt hingehen michlig-weißer Saft aus, so können Sie mit der Ernte beginnen.


Stroh für die Kürbisse

Reifende Kürbisse sollten Sie mit einer dicken Schicht Stroh unterlegen. Der Stroh stellt sicher, dass die schweren Kürbisse sich nicht verformen sondern gleichmäßig rund bleiben. Zudem sind die Kürbisse so besser vor Verunreinigungen und Fäulnispilzen geschützt.


Sellerieknollen düngen

Im September legt die Knolle der Sellerie deutlich an Umfang zu. Aus diesem Grund braucht sie einen Nährstoffnachschub. Arbeiten Sie entweder rund um die Knolle Gemüsedünger ein oder gießen Sie die Pflanze im Abstand von zwei Wochen zweimal mit verdünnter Beinwelljauche.


Sanddorn-Beeren rechtzeitig ernten

Bevor Sanddorn-Beeren umschlagen, müssen sie geerntet werden. Denn wenn man die Beeren zu lange am Strauch lässt, verblasst die leuchtende orangerote Farbe und die Beeren entwickeln einen ranzigen Beigeschmack. Gute Sanddorn-Sorten sind Anfang bis Mitte September erntereif.


Kornelkirschen überreif ernten

Im August und September werden die Kornelkirschen überreif. Dies erkennen Sie dann an dem dunkel- bis schwarzroten Zustand. Wenn sich die Kornelkirschen in diesem Zustand befinden, können Sie diese ernten. Denn jetzt sind die Früchte süßer, weicher und lassen sich zudem besser pflücken. Auch die Steine lösen sich jetzt besser vom Fruchtfleisch.


Leimringe um die Obstbäume legen

Ende September sollten Sie damit beginnen, Leimringe um Ihre Obstbäume zu legen. Diese wehren Frostspanner ab. Die flugunfähigen Weibchen klettern ab Oktober die Baumstämme hoch und legen ihre Eier ab. Achten Sie bei der Anbringung darauf, dass Sie den Leimring entweder oberhalb der Verbindung zum Baumpfahl anbringen oder Sie den Baumpfahl zusätzlich mit einem Leimring sichern. Das garantiert, dass die Insekten nicht über Umwege in die Baumkrone gelangen können.


Gründüngung einsäen

Achten Sie darauf, dass abgeerntete Beete nicht brach liegen. Säen Sie besser noch eine Gründüngung ein. Diese verhindert Erosion, Auswaschung von Nährstoffen und reichert den Boden mit organischem Material an.


Hagebutte bis Mitte September ernten

Sie sollten die Früchte der Wildrose, die Hagebutte nicht all zu lange am Strauch hängen lassen und spätestens bis Mitte September ernten. Besonders dann, wenn Sie die Hagebutte für Gelee oder Marmelade verwenden möchten. Warten Sie zu lange mit der Ernte, werden die Früchte sonst zu mehlig und verlieren ihre feine Säure.


Wühlmäuse bekämpfen

Bereits im September beginnen Wühlmäuse mit der Anlage von Vorräten für den Winter. Bekämpfen Sie die Wühlmäuse also rechtzeitig, bevor sich diese an Ihre Wurzeln und Knollen vergreifen.


Bohnenkerne für den Vorrat ernten

Besonders die dicken Samen ausgereifter Stangenbohnen lassen sich gut trocknen. Warten Sie dazu bis Ende September ab, bis die Hülsen pergamentartig vertrocknen und pflücken Sie die Bohnen an einem sonnigen Tag - am besten um die Mittagszeit. Lassen Sie die Samen etwa eine Woche an einem luftigen Ort nachtrocknen. Ein guter Tipp von uns - heben Sie sich die dicksten Samen als Saatgut für die Aussaat im nächsten Jahr auf. Die übrigen Samen verpacken Sie in dicht schließende Blechdosen oder Schraubgläser. Diese sind rund ein Jahr haltbar.


Thymian ernten

Im September liefert Thymian die zweite Ernte. Schneiden Sie die Pflanzen um die Hälfte zurück. Der beste Zeitpunkt ist dafür der späte Vormittag. Fassen Sie die Zweige zu kleinen Bündeln zusammen und hängen Sie diese an einem luftigen, halbschattigen, vor Regen geschützten Ort auf und lassen Sie die Bündel trocknen.


Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Gartenarbeit Ihres Nutzgartens im September.


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