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Großputz im Garten – was vor dem Winter noch zu tun ist

Wenn sich die Gartensaison so langsam dem Ende neigt, können Gartengeräte ordentlich verstaut werden. So sind die Gartengeräte im kommenden Jahr pünktlich zur Gartensaison wieder einsatzbereit. Im Laufe Frühjahrs und Sommers sind manche Gartenutensilien unansehnlich geworden. Durch den Einfluss von Regen, Wind und Sonne haben sich Schmutz, Grünspan und Rost auf den Gartengeräten abgesetzt.


Damit man zu Beginn der neuen Gartensaison im kommenden Frühjahr keine böse Überraschung erlebt, müssen die Gartengeräte noch vor dem Winter gesäubert werden. Der beste Zeitpunkt für den Start einer Putzaktion im Garten ist Anfang September. Dann benötigt man die meisten Gartengeräte nicht mehr und sie können gut verstaut werden.


Rost auf Gartenwerkzeug entfernen

Zur Grundausstattung im gehört Spaten, Hacke und Harke. Nach dem Einsatz der Gartengeräte sollte man sie direkt von der klebenden Erde befreien und sie schließlich an ihren gewohnten Platz stellen. Durch die Feuchtigkeit am Boden kommt es vor, dass sich Rost an den Metallteilen absetzt. Wenn man also nicht direkt die feuchte Erde entfernt, kann es passieren, dass die Gartengeräte im nächsten Jahr nicht mehr brauchbar sind. Man sollte zudem direkt den Rost entfernen, falls sich einer gebildet hat. Neben dem Einsatz herkömmlicher Rostlöser oder einem Sandstrahlgerät hat man auch noch weitere Möglichkeiten, um gegen die Korrosion vorzugehen.


Rost auf Gartengeräten mit Essig entfernen

Schon beim Hausputz ist Essig eine wahre Wunderwaffe. Auch bei Rost auf Gartengeräten hilft Essig. Dazu gibt man etwas Essig auf einen Lappen und reibt damit die Roststellen ein. Man sollte den Essig mindestens eine halbe Stunde einweichen lassen. Im Anschluss daran dann den Essig mit klarem Wasser abspülen und die Stellen abtrocknen.


Rost auf Gartengeräten mit Backpulver loswerden

Nicht nur bei einem verschmutzen Backofen hilft Backpulver. Auch zur Entfernung von Rost kann Backpulver eingesetzt werden. Wenn man das Backpulver mit dreiprozentiger Zitronensäure kombiniert, entsteht daraus eine Paste die man auf die Roststellen auftragen kann. Die Paste sollte man gut einwirken lassen. Bevor man die Paste komplett abwischt, sollte man an einer Stelle testen, ob das Mittel bereits seine Wirkung zeigt. Wenn dies der Fall sein sollte, kann man mit einem trockenen Lappen die gesamte Paste entfernen.


Rostentfernung mit Schleifpapier oder Stahlwolle

Wenn sich der Rost extrem festgesetzt hat kann es sein, dass die bereits genannten Methoden keine Wirkung zeigen und der Erfolg ausbleibt. Besonders bei größeren Flächen bietet es sich an, die Roststellen mit Sandpapier anzurauen. Auch Stahlwolle mit einem Feinheitsgrad 0 kann verwendet werden, um Oberflächenrost problemlos zu entfernen. Rostentfernung mittels Rostumwandler Wenn man den Rost ohne großen Aufwand entfernen möchte, sollte man auf Rostumwandler zurückgreifen. Der Rost kann damit zwar nicht in das Ausgangsmaterial zurück verwandelt werden. Jedoch entsteht eine Verbindung zwischen dem Ausgangsmaterial und dem Rost. Diese Verbindung ist weniger porös und kann somit nicht erneut rosten.



Algen und Moos auf Pflaster, Wegen und Terrasse

Leider bleibt es durch Witterungen nicht aus, dass sich auf Pflastersteinen und auf der Terrasse Moos und Algen bilden. Auch hier kann man problemlos mit Essig arbeiten. Jedoch macht es nur auf kleineren Flächen wirklich Sinn. Am sinnvollsten bei so großen Flächen ist daher ein richtiger Moosentferner. Dazu sollte man zunächst die großen Moospolster mit einem Messer oder einem Fugenkratzer abkratzen. Anschließend sprüht man die befallenen Stellen mit unverdünntem Essig ein. Nun lässt man die Fläche eine ganze Weile ruhen bis die Stellen sich braun verfärben. Jetzt ist wieder Handarbeit gefragt. Das abgestorbene Moos und die Algen müssen nun sorgfältig abgeschrubbt werden. Wem diese Methode zu mühsam ist oder die Fläche dafür einfach viel zu groß ist, der kann lieber Chemie zum Einsatz kommen lassen. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man dabei aber lieber auf einen Entferner ohne Chlor und jeglichen Zusatz von Säuren zurückgreifen. Die Wirkung wird dabei nicht beeinträchtigt aber das Material und die umliegenden Pflanzen werden geschont.


Grünspan auf Terrakotta

Blumentöpfe und Dekofiguren aus Terrakotta sind immer sehr beliebt. Doch je länger diese im Freien stehen, desto mehr fangen sie an zu verwittern. Auch hier setzt sich dann Grünspan ab. Noch bevor die Deko vor dem Winter weggeräumt wird, sollte der Grünspan entfernt werden. Die erste Methode ist natürlich wieder die altbekannte mit dem Haushaltsessig. Man tränkt einfach ein großes Tuch mit Essig ein und wickelt dieses um den Blumentopf. Alles sollte dann eine Weile einwirken und im Anschluss mit einer Küchenrolle abgewischt werden.


Terrakottatöpfe reinigen mit Regenwasser

Wer über eine Regentonne im Garten verfügt, der kann alle Gegenstände aus Terrakotta hineinlegen und diese dort zwei bis drei Tage darin liegen lassen. Die grüne Schicht löst sich dann von ganz alleine. Diese Methode sollte man aber ausschließlich mit Regenwasser durchführen und auf Leistungswasser verzichten. Denn Leitungswasser ist zu kalkhaltig. Gartenmöbel aus Kunststoff reinigen Bevor die Gartenmöbel in das Gartenhaus verstaut werden, sollten diese ebenfalls gereinigt werden. Tische und Stühle aus Aluminium sind recht witterungsbeständig. Gartenmöbel aus Kunststoff hingegen können im Laufe der Zeit unschöne Verfärbungen annehmen. Zur Reinigung reicht klares Wasser leider nicht aus. Damit bekommt man lediglich die oberflächliche Staubschicht mit entfernt.


Zahnpasta, Natron und Schmutzradierer

Neben der bekannten Essigmethode kann man auch zur Zahnpasta greifen. Die Zahnpasta wird auf einen Lappen gegeben und auf die dunklen Stellen gerieben. Besonders für kleine Sitzgruppen ist dies eine hilfreiche Methode. Wer jedoch viele Gartenmöbel aus Kunststoff besitzt, wird mit einer Tube Zahnpasta nicht weit kommen. Selbst die günstigste Zahnpasta geht dann ordentlich ins Geld. Jedoch bietet sich ein weiteres Hausmittel sehr gut an. Dazu mischt man Backpulver oder Natron mit Wasser und putzt mit der Mischung die Kunststoffmöbel ab. Ebenfalls sehr effektiv ist der Einsatz von sogenannten Radierschwämmen. Sie wirken wie ein Radierer und werden auch genauso benutzt. Besonders die ganz dunklen Stellen auf den Kunststoffmöbel lassen sich ganz einfach wegrubbeln.


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