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Kleines Immergrün

Das Kleine Immergrün ist ein Bodendecker mit blau-violetten Blütenknospen, die erst wie kleine Perlen im Beet schimmern bevor sie sich in wunderschöne Blüten verwandeln. Besonders für eine filigrane Gartengestaltung eignet sich das Kleine Immergrün hervorragend.


Die Blütentriebe der niederlegenden Pflanze wachsen sehr aufrecht, sodass die zierlichen Blüten optisch hervorstechen. Das Kleine Immergrün ist in seiner Pflege eher unkompliziert. Von März bis Juni ist die Blütezeit des Kleinen Immergrüns sodass Gartenfreuden sich von Frühling bis Sommer über einen wunderbaren Blütenteppich im Beet freuen können. Dabei wird das Kleine Immergrün bis zu 15 cm hoch. Auch im Herbst und Winter sorgt die Pflanze mit seinen immergrünen Blättern für einen schönen Hingucker im Garten. Besonders häufig ist das Kleine Immergrün in einem Bauerngarten, Naturgarten, Rhododengarten, Waldgarten und in einem Wildgarten zu finden.


Selbst an schattigen Standorten wächst das Kleine Immergrün und gedeiht prächtig. Deshalb eignet sich der Bodendecker auch ganz besonders für kahle Stellen an denen sonst aufgrund von mangelndem Sonnenlicht nichts wachsen möchte. Auch kann die Pflanze als großflächiger Pflanzenteppich zur Überwallung von Gemäuern, Abhängen und Steinformationen genutzt werden.


Standort & Pflanzung

Das Kleine Immergrün ist in Mittel- und Südeuropa aber auch in Asien heimisch. In der freien Natur gedeiht es auf nähstoffreiche Laub- und Mischwaldböden. Auch im Garten sollte man das Kleine Immergrün in einem nahrhaften, frisch-feuchten Lehmboden pflanzen. Idealerweise weist der Boden auch einen leichten Sand- oder Kiesgehalt auf.


Für die Lichtverhältnisse kommt von sonnigen bis schattigen Standorten alles in Frage. Pflanzt man das Kleine Immergrün im Schatten, könnte es bei den Blüten zu einbüßen kommen, allerdings wächst das Kleine Immergrün dort immer noch besser als viele andere Pflanzen. Das Kleine Immergrün hält auch Kälte sehr gut aus, da die Pflanze bis -23° winterhart ist.


Schritt für Schritt das Kleine Immergrün pflanzen


Pflanzzeit

Das Kleine Immergrün sollte vor dem Winter genug Zeit haben, sich am neuen Standort einzugewöhnen. Deshalb sollte man den Halbstrauch im Frühjahr pflanzen. Bei der Pflanzung sollten keine Spätfröste mehr drohen und der Boden bereits offen sein.


Boden vorbereiten

Je nach Ausgangssubstrat sollte der Boden mit Sand oder Kies nachoptimiert werden. Zur Grunddüngung gibt man idealerweise Hornspäne oder Kompost mit in das Substrat. Anschließend wird das Pflanzloch ausgehoben. Das Pflanzloch sollte 1 1/2 mal so groß sein wie der Wurzelballen.


Pflanzabstand

Das Kleine Immergrün liebt nassen Boden und deshalb darf die Pflanze auch ruhig etwas feuchter stehen. Die Oberbodendicke sollte mindestens 20 cm betragen. Der Pflanzabstand sollte 25 bis 40 cm betragen.


Gießen & Düngen

Regnet es ausreichend, versorgt sich das Kleine Immergrün weitestgehend selbst. Nur bei besonders trockenen Sommermonaten ist eine zusätzliche Bewässerung nötig. Dann sollte mäßig aber regelmäßig gegossen werden, um eine Staunässe zu vermeiden. Von Dezember bis Februar sollte an frostfreien Tagen ebenfalls gegossen werden um winterliche Trockenschäden vorzubeugen. Im Frühling gibt man eine handvoll Kompost oder vergleichbaren organischen Dünger an das Kleine Immergrün ab.


Schneiden & Vermehren

Ein umfassender Rückschnitt ist eigentlich nicht notwendig. Auch wenn das Kleine Immergrün nicht geschnitten wird, wächst die Pflanze relativ formschön.


Vermehrung durch Ableger

Möchte man das Kleine Immergrün vermehren, kann man im Frühling oder Sommer gut bewurzelte Ausläufer von der Mutterpflanze trennen. Ausläufer sollten vom Randbereich entnommen werden, um unschöne Lücken im Pflanzteppich zu vermeiden. Die Ableger können sofort neu verpflanzt werden.


Vermehrung durch Wurzelteilung

Besonders große Mutterpflanzen des Kleinen Immergrüns lassen sich auch über Wurzelteilung vermehren. Zudem sorgt dies für eine Verjüngung der Pflanze, die danach umso kräftiger austreibt. Hierzu sollte die Pflanze im Herbst ausgegraben werden und der Wurzelstock mit einem scharfen Messer geteilt werden. Die Teilstücke kann man anschließend direkt wieder zurück ins Beet gesetzt werden.


Krankheiten & Schädlinge

Das Kleine Immergrün ist gegen Krankheiten und Schädlinge weitestgehend resistent. Jedoch machen sich gelegentlich Blattläuse und Schildläuse der Pflanze zu schaffen. Gegen beide Schädlinge hilft der Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfer oder Schlupfwespen.

















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