Suche
  • Jarocki GaLaBau

Obstbäume stützen

In manchen Jahren tragen die Obstbäume nur wenige Früchte. Es gibt aber auch Jahre in denen die Äste mit Früchten so voll hängen, dass sie kurz davor sind abzubrechen. Damit das nicht passiert, sollte man den Baum beim Wachsen unterstützen und von Anfang an dafür sorgen, dass die Äste gar nicht erst zu viele Früchte tragen. Wenn es jedoch so weit gekommen ist, kann man die Äste vor dem Abbrechen schützen. Das gelingt mit am besten mit Obstbaumstützen. Diese kann man sogar selber herstellen.


Obstbaumäste mit einer Astgabel stützen

Um einen Astbruch zu vermeiden, sollte man dem baum eine geeignete Stütze liefern. Die einfachste Lösung ist hierbei eine Astgabel. Hierfür benötigen Sie eine Astgabel, weiches Leder oder dünnes Polster sowie eine Stichsäge.


Dabei sollte die Astgabel lang genug sein, um sie als Stütze verwenden zu können. Wenn sie zu lang sein sollte, kann man die Astgabel mit einer Stichsäge zurecht schneiden. Der Ast sollte dabei bequem im oberen Y-Stück liegen. Die Stütze lässt sich noch durch eine weiche Auflage zwischen Ast und Stütze verbessern. Hierfür verwenden Sie am besten weiches Leder oder dünnes Polster. So schrammt der Ast dann auch bei einem Unwetter oder Wind nicht an der Stütze entlang und reibt sich somit auch nicht die Baumrinde ab.


T-Stütze aus Konstruktionsholzleisten bauen

Eine passende T-Stütze für den Obstbaummast lässt sich in wenigen Schritten ganz einfach selbst herstellen. Hierfür benötigen Sie zwei Konstruktionsholzleisten, einen Hammer und Nägel. Die beiden Konstruktionsholzleisten müssen so miteinander verbunden werden, dass sich am Ende eine T-förmige Stütze ergibt. Die Stütze stellen Sie dann nicht nur direkt unter den Ast, sondern mit dem anderen Ende in die Erde. So hat die Stütze einen festen Stand und bietet dem Ast die nötige Stabilität.



Holzbrett mit Einkerbung als Stütze nutzen

Als Stütze können Sie auch ein einfaches Brett verwenden. Hierbei ist es nur wichtig, dass es lang genug ist, um zwischen Ast und Boden aufgestellt zu werden. Hierfür benötigen Sie zum einen das Brett, eine Stichsäge, Schmirgelpapier, einen Holzbohrer und Bindebast. Sägen Sie am Ende mit der Stichsäge einfach eine Einkerbung in das Holzbrett. Wie groß diese letztlich sein muss, hängt von der Dicke des Asts ab. Runden Sie anschließend die Schnittkanten noch mit dem Schmirgelpapier ab. So wird die Rinde des Asts nicht verletzt. Unterhalb der Einkerbung müssen Sie zudem noch mit dem Holzbohrer ein Loch in das Brett bohren. Das Brett sollte möglichst gerade und am Ast festgebunden werden. Dank der zusätzlichen Fixierung mit einem Bindebast wird verhindert, dass das Brett während eines Sturms umfällt.


Maßnahmen während des Wachstums

Wenn der Obstbaum noch jung ist, lässt sich mit der richtigen Stütze bereits gewährleisten, dass er gerade heranwächst. Neben dem Setzling bringen Sie einfach noch einen Holzpflock in die Erde ein und binden ihn mit Bindebast daran fest. Während dem Wachsen schützt dies den Baum vor Wind- und Wettereinflüssen. Gleichzeitig kann damit auch seine Wuchsrichtung beeinflusst werden.


Schief gewachsene Obstbäume abstützen

Wenn Sie im Sommer und Winter den regelmäßigen Schnitt nicht vornehmen, wachsen die meisten Obstbäume schief heran. Dies zeigt sich meist erst, wenn der Baum bereits ein wenig älter ist. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie den Obstbaum mit einem fachgerechten Schnitt verjüngen.


Blüten und Früchte ausdünnen

Bei manchen Obstbäumen kommt es zur so genannten Alternanz. Das heißt, dass in einem Jahr so gut wie gar kein Obst an den Ästen hängt, während im nächsten Jahr zu viel Obst vorhanden ist. Hängt zu viel Obst an den Ästen, brechen diese meist durch. So eine Fruchtschwemme können Sie verhindern, indem Sie die kleinen Früchte oder Blüten frühzeitig entfernen. Je früher Sie damit beginnen, umso besser ist es. Durch diese Maßnahme kann bestimmt werden, wie viele Früchte später am Baum hängen. Die vorhandenen Früchte erhalten somit auch mehr Licht und wachsen dadurch zu großen und gesunden Früchten heran.


Regelmäßiger Baumschnitt

Ein regelmäßiger Baumschnitt trägt dazu bei, dass der Baum nur kräftige Äste austreibt. Dank dem regelmäßigen Baumschnitt wachsen die Äste etwas kürzer. Somit kann eine optimale Gewichtsverteilung gewährleistet werden. Dank des Baumschnitts lässt sich sogar die Qualität der Früchte verbessern.

39 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen